Burnout: Was hilft wirklich?

Burnout-Hilfe: Es geht bergauf

Burnout-Hilfe: Es geht bergauf

Es ist nie zu spät um mit dem Vorbeugen von Burnout zu beginnen. Es gibt viele Möglichkeiten und Dinge, die Sie selbst tun können – Zuhause, unterwegs oder im Büro. Wichtig ist vor allem, dass Sie auf die Signale achten, die Ihnen Ihr Körper gibt. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, das ist selten verkehrt!

Anregungen, um Burnout zu vermeiden

Die nachfolgenden Tipps beruhen auf eigenen Erfahrungen. Viele, die bereits Burnout hatten, haben ähnliche Erfahrungen gemacht.

Achten Sie unbedingt auf die Warnsignale

Sollten Sie bereits das Gefühl haben, in Gedanken ständig um das Thema Arbeit & Büro zu kreisen – insbesondere in Ihrer Freizeit – ist Vorsicht geboten. Achten Sie darauf, mit welchem Gefühl Sie morgens ins Büro gehen. Fühlt es sich gut an, freuen Sie sich auf die Kollegen und Ihre Tätigkeiten? Natürlich gibt es Tage, an denen man zu wenig geschlafen hat oder aus anderen Gründen keinen richtigen „Drive“ entwickelt. Zieht sich diese Phase allerdings über mehrere Tage oder gar Wochen hin, sollten Sie herausfinden, was die Gründe dafür sind. Insbesondere dann, wenn die Themen rund um den Beruf auf Ihr Privatleben oder gar Ihren Schlaf übergreifen, sollte dies ein Warnsignal für Sie darstellen.

120 % sind zuviel!

Wer mit Engagement und Motivation bei seinem Job dabei ist, wird meistens von seinem Chef oder Vorgesetzten geschätzt. In der heutigen Leistungsgesellschaft gehört es „zum guten Ton“, viel zu Arbeiten. Achten Sie darauf, nicht zu übertreiben! In den meisten Fällen reichen 80 % Ihrer Energie auch aus und Sie verausgaben sich damit nicht. Achten Sie auf sich! Heben Sie sich Energiereserven für schlechte Zeiten auf, Sie werden sie brauchen!

Machen Sie nicht alles selbst – Nehmen Sie Hilfe in Anspruch!

Viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, Aufgaben abzugeben. Die Kontrolle über alles haben zu wollen, ist jedoch häufig unproduktiv und teilweise sogar schädlich für das eigene Wohlbefinden. In vielen Fällen lässt sich eine Lösung finden, in der es jemand anders genau so gut erledigen kann, wie Sie. Auch wenn dieser Gedanke zunächst schwer fällt: Nehmen Sie auch selbst einmal Hilfe in Anspruch. Es wird Ihnen gut tun! Niemand wird Sie davon abhalten das große Ganze im Blick zu behalten. Sie behalten die Fäden in der Hand, auch wenn Sie einzelne Aufgaben delegieren.

Versuchen Stresssituationen zu vermeiden

Burnout-Betroffene klagen häufig darüber, Stress „magisch“ anzuziehen. Hier gilt es nun zu lernen, auch einmal „nein“ zu sagen! Versuchen Sie, sich nicht von anderen unter Druck setzen zu lassen und stattdessen, selbst die Geschwindigkeit und Richtung vorzugeben. Sie dürfen auch mal einen Termin verpassen und auch einmal auf eine E-Mail am nächsten Tag oder gar in der nächsten Woche antworten. Sie werden erstaunt sein, wie verständnisvoll Kollegen sein können. Halsen Sie sich nicht sofort jede Aufgabe auf. Wenn Sie wie eine Maschine arbeiten, laden Ihnen die Kollegen immer weiter weitere Aufgaben auf.

Positive Grundhaltung

Burnout-Hilfe: Positive Grundhaltung

Burnout-Hilfe: Positive Grundhaltung

Vermutlich ist Ihnen, wenn Sie diese Zeilen lesen, nicht unbedingt nach Lachen zumute. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit aber darauf lenken, auch in stressigen Momenten – wie z.B. im Büro – das Positive zu suchen & Spaß zu haben. Vielleicht scheint gerade die Sonne oder der Kaffee duftet gut, auch in den Kleinigkeiten des Alltags liegen positive Gefühle verborgen. Wenn jemand in ihrem Umfeld trübe Stimmung verbreitet: Lassen Sie sich nicht anstecken! Lächeln Sie, geben Sie nicht anderen Menschen die Kontrolle über Ihre Gefühle. Der erste Schritt ist, positiv zu denken. Darauf aufbauend sollten Sie als nächsten Schritt anstreben, selbst aktiv positive Stimmung in Ihrem Umfeld zu verbreiten. Probieren Sie es aus!

Freunde fürs Leben

In schwierigen Zeiten sind Freunde wichtiger denn je. Hier zeigt sich, wer auch dann zu Ihnen steht, wenn es mal etwas stürmischer im Leben zugeht. Versuchen Sie, die wahren Freunde zu identifizieren. Wer hört Ihnen auch noch zu, wenn Sie über Sorgen sprechen. Wer hat gute Ratschläge für Sie zur Hand. Suchen Sie sich positive Inspiration in Ihrem Umfeld! Auch unter ihren Kollegen werden mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit Menschen sein, die bereit sind, Sie zu unterstützen.

Lieben, was man tut

Diese Fragestellung ist besonders wichtig und wird häufig zu spät an sich selbst gestellt und beantwortet: Lieben Sie, was Sie tun? Wie glücklich macht Sie die Tätigkeit, welcher Sie so viel Zeit und Aufmerksamkeit in Ihrem Leben schenken. Sie werden feststellen, dass der monatliche Geldeingang von Ihrem Job nur wenig Einfluss auf Ihr Glück hat. Natürlich sollten die Grundbedürfnisse erfüllt sein, aber auf 100€ mehr oder weniger kommt es den wenigsten Menschen wirklich an. Versuchen Sie, Ihr Glück aus der Tätigkeit an sich zu ziehen und nicht aus der Überweisung am Ende des Monats, die Sie für diese Tätigkeit erhalten.

Lesen Sie nun mehr über mögliche Auswege aus dem Burnout oder machen Sie unseren Burnout-Test! Auch unsere Tipps gegen Mobbing sind – wenn Sie davon betroffen sind – sicherlich lesenswert!

 

Buchtipp

Das Buch "Burnout kommt nicht nur von Stress" enthält zahlreiche Hilfestellungen und Ansatzpunkte sowie Auswege aus der beschwerlichen Situation beim Burnout-Syndrom.

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Hinweis

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Bitte vereinbaren Sie im Falle von ernstaften Beschwerden und Symptomen von Burnout einschließlich von Schlafstörungen und -beschwerden einen Termin bei Ihrem Arzt oder einem Psychotherapeuten.

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