Burnout-Hilfe


Burnout Therapie

Burnout Hilfe

Tipps für Arbeitgeber

Arbeitgeber und Unternehmen spielen eine aktive Rolle bei der Vermeidung von Burnout. Oft zählen Kleinigkeiten.

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So können Arbeitgeber und Unternehmen Burnout bei ihren Angestellten vermeiden

  1. Bieten Sie eine Perspektive: Führen Sie über Visionen, die begeistern. Zeigen Sie das Gute, Positive und die Werte auf, für die Ihr Unternehmen steht. Bieten Sie jedem Mitarbeiter eine Perspektive für eine persönliche Entwicklung. Bieten Sie für jeden Mitarbeiter Ziele, die er erreichen kann.
  2. Zeigen Sie persönliche Wertschätzung: Erkennen Sie die individuelle Leistung ihrer Mitarbeiter an - nicht nur durch Gehaltszahlungen, sondern auch durch persönliche Wertschätzung. Zeigen Sie persönliche Wertschätzung, wie es gute Fußballmanager bei ihren Spielern machen: Kümmern Sie sich um Ihre Angestellten, stehen Sie zu ihnen und helfen Sie ihnen, wenn sie Probleme haben. Sprechen Sie einen Mitarbeiter bald an, wenn Sie merken, dass er Probleme hat oder sich unwohl fühlt. Zögern Sie nicht, sondern handeln Sie. Vermeiden Sie alle Ausdrücke, die Mitarbeiter zu Sachen degradieren, wie z.B. "Mitarbeiter sind unser Kapital", "Humanressourcen", "Unsere Mitarbeiter funktionieren".
  3. Ermöglichen Sie Spaß und Humor: Spaß und Humor sind die besten Mittel gegen Stress, Langeweile und Burnout. Erlauben und ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, auf der Arbeit Spaß zu haben. Achten Sie darauf, dass sich der Spaß nicht gegen Mitarbeiter wendet!

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  5. Konkurrenz ja, aber nicht auf Kosten des Klimas oder des Teams: Würdigen Sie Leistungen, aber setzen Sie nicht die Leistung eines durchschnittlichen Mitarbeiters herab. Stopfen Sie ihre Mitarbeiter nicht in Schubladen! Das sorgt für Unmut und demotiviert. Denken Sie systemisch-dynamisch und situativ. Die Leistung eines Mitarbeiter hängt stark vom Kontext und seiner persönlichen Situation ab - und kann sich entwickeln. Honorieren Sie die individuelle, persönliche Entwicklung und Leistungssteigerung im Kontext.
  6. Reduzieren Sie Stress und Überarbeitung: Dauerhafte Überarbeitung, zuviel Druck und Stress führen besonders bei sensiblen Mitarbeitern unweigerlich zu Abstumpfung und Erschöpfung. Manchmal sind es aber auch Langeweile und Aussichtslosigkeit, die demotivieren. Sorgen Sie für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Herausforderung und Routine.
  7. Umstrukturierungen: Vermeiden Sie zu häufige Umstrukturierungen und Wechsel der Führungskräfte (Empfehlung: maximal alle drei Jahre). Nach jedem Führungs- oder Teamwechsel muss ein Mitarbeiter wieder von vorne anfangen sich Anerkennung zu verschaffen und Vertrauen aufzubauen - das frustriert auf die Dauer.
  8. Sagen Sie Mobbing den Kampf an: Mitarbeiter sind Ihr Kapital. Durch Mobbing vernichtet es sich gegenseitig. Gehen Sie aktiv, ohne Zögern und frühzeitig gegen Mobbing vor.

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Download: Burnout-Selbsthilfe für Betroffene [PDF]

Über diese Seite

Viele unserer Patienten und Klienten leiden unter Burnout. Auf diesen Seiten haben wir einige Infos als Antworten auf die wichtigsten Fragen für Betroffene zusammengestellt, aber auch zur Prävention.

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